Test einer My Father Cigars Jaime Garcia Reserva Especial Robusto

Die Zigarre ist optisch sehr absprechend, allerdings hat das an sich schöne Deckblatt mehrere dunkle Flecken. Die Kappe ist sorgfältig angebracht, wird sich allerdings als zu sparsam erweisen. Die Zigarre ist sehr gerade, allerdings zeigt der Drucktest dass sie in der vorderen Hälfte merklich lockerer gewickelt ist als in der anderen Hälfte. Der Kaltgeruch ist würzig und sehr ansprechend.

Der erste Eindruck nach dem Anzünden zeigt ein würziges, relativ scharfes, Aroma, das merkliche Zitroneneinschläge hat. Das Zugverhalten ist sehr gut, allerdings hat sich beim Anschneiden die Kappe gelöst und das Deckblatt auf etwa 2cm Länge gespalten. Durch vorsichtiges Zurückschieben der Bauchbinde dürfte die Zigarre aber weitestgehend rauchbar bleiben.

Schon nach etwa 30 Minuten ist die Hälfte der Zigarre erreicht. Die Schärfe ist stark zurückgegangen, es dominiert das würzige Aroma mit Leder und Zitronennoten. Das Zugverhalten war durchwegs positiv, der Abbrand teilweise recht schräg, er stabilisierte sich jedoch selbständig wieder.

Nach etwa 60 Minuten ist es Zeit das Fazit zu ziehen, da die Glut die Bauchbinde erreicht und anschließend wegen des beschädigten Deckblatts ein Zerfalen der Zigarre droht. Inzwischen die Schärfe zurückgekehrt und gewinnt rasant an Stärke. Geschmacklich kann die Zigarre voll und ganz überzeugen. Handwerklich ist sie ebenfalls gut, das sich ablösende Deckblatt sollte eher ein Einzelfall sein.

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