Test einer Maria Mancini Churchill

Die Zigarre ist aus Honduras und wird von Schuster in Bünde importiert. Das Decklatt hat eine hellbraune Farbe und ist sehr sauber verarbeitet. Allerdings hat es eine Reihe von dunklen Flecken auf einer Seite, was den optischen Eindruck doch merklich schmälert. Davon abgesehen sind jedoch kaum Unebenheiten zu spüren, der Drucktest lässt eine gleichmäßig gerollte Zigarre erwarten, und die Kappe ist sorgsam angebracht.

Nach dem anzünden fällt das kräftige Zugverhalten auf, welches jedoch voll im Rahmen bleibt. Der Geschmack ist würzig und nussig, sowie erstaunlich mild.

Nach etwa einer Stunde ist die Zigarre zu rund 40% geraucht. Das Zugverhalten war durchweg konstant und der Abbrand weitestgehend wie mit dem Messer geschnitten. Geschmacklich kann die Zigarre ebenfalls überzeugen, so dominieren würzige Nussaromen mit Leder.

Nach etwas über zwei Stunden ist die Zigarre an ihrem Ende angelangt. Nachdem das Zugverhalten zunehmend schlechter wurde und der Geschmack an Schärfe zunahm, wurde etwa ein Drittel vor Schluss eine Degasation vorgenommen, die sowohl Zuverhalten wie auch Geschmack merklich verbesserte. Der Abbrand war weitestgehend sehr gut.
Der Geschmack konnte voll überzeugen. Ein cremiges Geschmackserlebnis durch das nussige Aroma gefiel mir richtig gut.

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