Test einer C. A. O. Brazilia

Die Zigarre kann optisch voll und ganz überzeugen. Ihr fast schwarzes Arapiraca-Deckblatt aus Brasilien ist eine echte Augenweide. Gefüllt ist die Zigarre mit einem Umblatt und einer Einlage aus Nicaragua.
Der Drucktest zeugt von einer gleichmäßigen Rollung, das Deckblatt ist in perfektem Zustand, auch die Kappe ist perfekt angebracht.

Nach dem Anzünden schmeckt die Zigarre nach Rum und Rosinen, zusammen mit einer holzig-herben Note. Das Zugverhalten ist dabei gut, man muss allerdings schon ein wenig ziehen. Dies dürfte bei einer Zigarre dieser Größe aber auch gut sein, immerhin will man ja auch ein wenig davon haben.

Die Zigarre erreicht nach etwa 40 Minuten die Bauchbinde, etwa 40% der Zigarre sind bis dahin geraucht. Das Zugverhalten ist durchweg positiv, der Abbrand wurde jedoch sehr schnell schräg, was er dann auch konstant bleibt.
Vereinzelt kommen würzig-nussige Noten durch, vor allem dominiert haber das holzig-herbe Aroma, gesprickt mit Rum und ganz verhaltenen Rosinen.

Nach etwa 100 Minuten ist die Zigarre an ihrem Ende angelangt. Der Abbrand wurde zunehmend schräger, geschmacklich blieb sie relativ konstant. Erst ganz gegen Schluss setzt eine Schärfe ein, die jedoch gut zu ertragen ist.

Comments

comments

Veröffentlicht in C.A.O. Getagged mit: , , , , , ,

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

*