Test einer Bossner Torpedo

Die Zigarre hat ein schönes Deckblatt das sich samtig weich anfühlt. Unebenheiten sind kaum zu spüren, allerdings ist der Bügel etwas eingerissen, was später noch Probleme bereiten wird. Der Drucktest zeugt von einer gleichmäßig gerollten Zigarre, die zudem perfekt symmetrisch gerollt ist. Der Kaltgeruch ist angenehm würzig.

Das Zugverhalten der angezündeten Zigarre ist sehr gut, allerdings haben die Risse im Bügel beim Anschneiden unmittelbar zu einem Reißen des Deckblatts geführt.
Der Geschmack ist hingegen wirklich ansprechend. Die Zigarre ist würzig-nussig und hat zunächst leichte Pfeffernoten.

Nach 65 Minuten ist die Zigarre etwa zur Hälfte geraucht. Das Zugverhalten ist gut, allerdings droht wegen eines sich gelösten Deckblatts immer wieder Luft durch das etwa 1cm freiliegende Umblatt in den Rauchkanal zu geraten. Wird jedoch die Lippe an der richtigen Stelle positioniert passiert dies nicht. Der Abbrand ist wie mit dem Messer geschnitten und die Karbonisationsnaht ist kaum 0,5mm breit.
Der Geschmack ist sehr ansprechend. Das nussig-würzige wurde zwischendurch merklich fruchtig, was jedoch wieder zurückging. Zur Mitte schmeckt die Zigarre nach leicht gesüßtem Kaffee, eine leiche Grundschärfe ergänzt den Geschmack sehr ansprechend.

Nach 105 Minuten kommt die Zigarre langsam zu ihrem Ende. Das Zugverhalten war durchweg gut, der Abbrend bis kurz vor Schluss perfekt, erst bei etwa 3cm verbliebener Zigarrenlänge wird er schief.
Der Geschmack ist relativ konstant. Zwischendurch wieder ein wenig fruchtig dominiert doch das würzig-nussige Aroma, welches mit gesüßtem Kaffee angereichert scheint.

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